Donnerstag, 18. Mai 2017

Hurra - das kleine B ist da!

Wir freuen uns wie Bolle über unser offizielles, münchnerisches, wunderschönes Blog-Maskottchen!



Heute ist das Alpaka "B" auf die Welt gekommen - auf der Niedergerner Alpaka-Ranch vor den Toren Münchens. Dorthin fahren befreundete Großstadt-Familien gerne, um mit ihren Kindern Alpaka-Führungen über Wiesen, Wälder und durch Flussauen zu machen. Oder um Geburtstag zu feiern. Wenn die Kleinen davon erzählen, verheddert sich ihre Zunge, so schnell müssen die Buchstaben aus dem Mund heraus. Und was sollen wir sagen? Sie haben uns angesteckt. Wir sind im Alpaka-Fieber.

Michael und Kathrin Gartmeier haben auf ihrem Hof im Landkreis Altötting fünf Stuten, zwei Zuchthengste, einen Junghengst und zwei Wallache. 2016 kam der erste Nachwuchs zur Welt und wurde mit dem Anfangsbuchstaben A bedacht: Aurelio. Heuer beginnen die Namen aller Crias, also der Fohlen, mit B. Und wir wollten unbedingt die Patenschaft für ein kleines B übernehmen.

Doch wie würde unser Paten-Alpaka heißen und aussehen? Überraschung, Überraschung! Vor der Geburt wusste niemand, ob B ein Bub oder Mädchen wird. Wir überlegten uns also zwei markante und zu München passende Vornamen. Auch die Farbe des Jungtieres konnte uns keiner vorhersagen. Mama Waris ist schokoladenbraun, Papa Darius ist eine schöne Mischung aus Weiß und Grau. Und bei Alpakas kann sich aber sogar noch der Opa farblich durchsetzen. Verrückt!

Verrückt ist auch, dass werdende Alpaka-Mütter ihre Fohlen einfach nicht zur Welt bringen, wenn ihnen das Wetter nicht passt. Der Stichtag für unser B war eigentlich der 20. April. Da fiel Schnee. Danach kam der Regen. Es war einfach zu kalt und zu nass. B blieb drinnen und machte es so wie spannend wie möglich.

Bis zum 18. Mai. Da erblickte eine wunderschöne "Bavaria" mit schneeweißem Köpfchen das Licht der Welt - ganz der Papa. Wir haben uns sofort mit Haut und Haar in sie verliebt.


Mama Waris - noch mit B im Bauch - ...

... und der weiß-graue Papa Darius mit markanten Zähnen

Ihr werdet unserem Maskottchen jetzt öfter auf dem Blog begegnen. So bis zu 20 Jahre lang. Denn so alt werden Alpakas. Wir werden mit Bavaria durchs schöne Bayern wandern, wir werden sie scheren, impfen, entwurmen lassen, sie im Sommer mit Gras und im Winter mit Heu füttern. Wir werden zusehen, wie das kleine Alpaka-Fräulein 80 bis 100cm groß und 60 bis 75 Kilo schwer wird und uns 3 bis 6 Kilo wunderbar weiche und Allergiker geeignete Wolle pro Jahr liefert. Im Durchschnitt.

Vor allem werden wir uns daran erfreuen, was für ein glückliches Leben unser Crias hat. Denn für uns ist sie kein Durchschnitt. Bavaria ist das tollste Alpaka der Welt.




Mittwoch, 10. Mai 2017



München ist ja bekanntlich die nördlichste Stadt Italiens. Und deshalb kommen wir auch nicht umhin, heute ein ganz besonderes Projekt vorzustellen. 

Die Italienerin Laura Goffi lebt am Gardasee. Das allein klingt schon himmlisch. Darüber hinaus hat aber auch sie - ganz nüchtern - ihren Alltag zu meistern. Mit einem anstrengenden Job in einer Firma für Stahlprodukte, einem Ehemann, zwei Kindern und der grande famiglia. Ganz italienisch passt da jeder auf jeden ein bisschen auf. Und das ist auch gut so!

Laura ist der kleine Wirbelwind. "Sie findet keine Ruhe und braucht kaum Schlaf", betont ihre Schwester Paula. Deshalb bastelt die Mitte 40-Jährige Tag und Nacht an ihrem großen Traum. 

Vor ein paar Jahren hat sie ihr eigenes Modelabel 
"ri_creAzione" gegründet. Seitdem steht ihr Leben schon gar nicht mehr still. Ein Lookbook folgt auf das nächste, hinzu kommen Termine auf Messen, bei Boutiquen, Fotoshootings. 


Für Laura war von Anfang an klar: Haute Couture sollte es sein. Luxuriös, handgefertigt, individuell. Eben nichts von der Stange! Italienischer Chic.

Die Marke verkauft sich in Italien inzwischen in zahlreichen Boutiquen. "Made in Italy", heißt das Zauberwort. Denn Laura ist sich sicher: "Wir sind authentisch. Denn wir produzieren nicht in Bangladesch, sondern ums Eck in der Nähe von Brescia." 

Heutzutage brauche es doch kein großes Armani-Logo mehr, meint Laura. Viel wichtiger seien Nachhaltigkeit und Glaubwürdigkeit. Und natürlich ein schönes Produkt.

Die aktuelle Kollektion hat Laura noch um eine Accessoires-Linie mit Schmuckbändern, Taschen und einem eigenen Parfum ausgeweitet. Damit kommt die Designerin nun auch nach München. Finden wir gut, ... denn die Zeit ist reif für einen Geheimtipp mehr in unserer liebsten Stadt.




               

Mittwoch, 3. Mai 2017


Suche nach Glück, Frieden und Heimat auf dem DOK.fest

Jeder von uns hat hunderte Facebook-Freunde. Aber wer sind diese Menschen eigentlich? Diese Frage hat sich der junge Münchner Jonas Gernstl gestellt und einen Film darüber gemacht. Das Ergebnis gibt es als Premiere auf dem DOK.fest"665 Freunde" läuft am 11. und 12. Mai und ist dringend zu empfehlen.

Jonas hatte sich sein Leben mit 30 anders vorgestellt: Erfolgreich wollte er sein und ein liebender Familienvater. Bei seinen Facebook-Freunden hingegen ist von Selbstzweifeln nichts zu spüren. Ihre im sozialen Netzwerk zelebrierten Leben erscheinen abwechslungsreich und versprechen das große Glück. Und tatsächlich trifft Gernstl auf seinen Reisen alte Schulkameraden, Freundinnen und Kollegen, die anscheinend genau wissen, was sie wollen und bei aller Unterschiedlichkeit eines gemeinsam haben: Sie folgen dem Weg ihres Herzens.


Film "NSU"  (Fotos: DOK.fest München)
Film "Alles gut"
Beeindruckt und bewegt haben uns zudem die Filme "6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage - Die Morde des NSU" von Sobo Swobodnik sowie "Alles gut" von Pia Lenz über zwei Flüchtlingsfamilien auf der Suche nach Heimat, Geborgenheit und Glück.


Das Münchner DOK.fest beginnt heute und läuft bis zum 14. Mai.

Mittwoch, 26. April 2017


Hinaus in die Natur mit Britta Teckentrup

Etliche Kinderbücher des Schwabinger Verlags arsEdition tragen die Handschrift von Britta Teckentrup. Die Illustratorin veröffentlicht beeindruckend viele Werke mit sorgsam gezeichneten Bildern in einem dezenten Retro-Stil. Jetzt erfreut sie uns mit neuen Büchern, die ein Thema gemein haben: unsere wunderbare Natur.

"Wunderdinge der Natur"



In diesem Werk erzählt Britta Teckentrup von Pusteblumen, Schmetterlingen und vielen anderen kleinen Naturwundern. Kleinkinder werden die von ihr illustrierte Tier- und Pflanzenwelt mit großen Augen bestaunen und über die vielen Pappklappen bis ins Detail erkunden. Ab 2 Jahren.



"Bienen - Kleine Wunder der Natur"

Ein so wichtiges Thema. Hätte Britta Teckentrup kein Buch über die bedrohten Tierchen gemacht, hätten wir es getan. Aber so ist es natürlich viel schöner.

Warum es genau geht? Der ganze Bienenschwarm bricht auf, ein kleines Wunder nimmt seinen Lauf. Schaut durch die Gucklöcher im Buch, folgt den Bienen auf ihrer Reise von Blume zu Blume, und entdeckt so ein wahres Naturwunder. Poetische Reime beschreiben, wie Leben und Blumen entstehen. Ab 4 Jahren.



Die Reihe "Alles Natur"

Besonders am Herzen liegt uns die Reihe "Alles Natur" auf hundertprozentigem Recyclingpapier, mit Ökofarben und pflanzlichem Bindemittel. Sie wird um zwei Bände erweitert:


"Alles Natur - Meine kleine Katze"

Die kleine Katze spielt erst drinnen, dann geht sie raus in den Garten und trifft dort ihren Freund, den kleinen Kater. Plötzlich kommt eine schwarze Wolke. Da geht die Katze lieber wieder rein und kuschelt sich in ihr Körbchen. Ab 18 Monaten.




"Alles Natur - Meine kleine Ente"

Wenn die Sonne aufgeht, folgen die kleine Ente und ihre Geschwister ihrer Mama zum Teich. Platsch, springen sie alle hinter Mama her ins Wasser. Die kleine Ente trifft eine Libelle, einen Frosch, einen Fisch und spielt mit den Geschwistern Verstecken. So vergeht die Zeit wie im Fluge, und es ist bald Zeit für den Mittagsschlaf. Ab 18 Monaten.





Wir verlosen 3 Pakete mit euren Wunschbüchern
(je maximal 4 der hier vorgestellten Bücher - auch Mehrfach-Nennungen sind möglich).

Was müsst ihr tun, um zu gewinnen. Likt uns auf Facebook, gerne auch auf Instagram, und mailt uns eine Nachricht mit eurem Geheimtipp für München. Und schreibt bitte euren Namen und eure Adresse dazu. Einsendeschluss ist der 30. April 2017. Viel Glück!

* Teilnahmeberechtigt sind Personen ab Vollendung des 18. Lebensjahres mit Wohnsitz in Deutschland. Preise werden nicht bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Dienstag, 18. April 2017


DIY mit Ikea und Limmaland



Ikea ist praktisch, aber 08/15? Pustekuchen!


Sind wir froh! Endlich haben wir wieder Zeit, um kreativ zu sein. Basteln, Schrauben, Schreiben, Tüfteln. Auch unsere Tochter freut sich wie Bolle. Für sie haben wir bei Ikea in Eching eine klassische Kinderküche geholt und mit den fantastischen Folien von Limmaland zu unserer gemacht.


Die Spielküche "Duktig" ist ein hübscher, eleganter Klassiker und mit den Maßen von 72 x 40cm auch kein Monster im Kinderzimmer. Durch einen Aufsatz ist sie einen guten Meter hoch und wirkt nicht verloren unter all den anderen Spielsachen. Entscheidend für Kinderherzen: Die beiden Kochplatten können beleuchtet werden.


Eigentlich hat die Spielküche keine Rückwand. Das hat den Vorteil, dass die Kinder von zwei Seiten aus miteinander kochen können. Bei uns steht das gute Stück allerdings nicht frei im Raum. Es hat seinen perfekten Platz zwischen Tipi, Canapé und Schaukelpferd an der weißen Mauer gefunden. Damit das nicht trist aussieht, haben wir uns der Ikea-Hacks für Kinder von Limmaland bedient.


Die Gründerinnen Rabea Knippscheer und Stefanie Gärtner haben sich mit ihrem Online-Handel auf Ikea-Möbel spezialisiert und liefern auf ihrem Blog zahllose tolle Ideen zum Nachmachen.

In ihrem Shop gibt es passgenaue Wand- und Möbelfolien in allen Farbkombinationen für die Küche "Duktig", die Kommode "Malm" sowie Schlüsselbretter und Regale. In kürzester Zeit könnt ihr zudem Kaufläden, Puppenhäuser und Spieltische komplett selbst bauen - mit Hilfe von Rabeas und Stefanies Folien und simplen Kallax- oder Billy-Regalen.

Was unbedingt für Limmaland spricht: Die Firma produziert in Deutschland. Die Klebefolien sind hochwertig und lassen sich auch wieder abziehen. Der Preis passt. Und sie sind wunderschön - in der riesigen Auswahl findet jeder das Seine.

Wir haben uns bei der Küche für das Modell "Trianglig" in Taupe entschieden. Es enthält vier Folien für die Tür unten rechts, die Flächen links und rechts neben der Mikrowelle und eine große Folie mit Dreiecken, die über die Kochplatte und die Spüle gehört. Statt diese große Folie an die Wand zu kleben, haben wir rasch noch eine Rückwand aus dem Baumarkt an die Küche geschraubt. So kann sie ganz einfach ihren Platz wechseln, falls wir das Kinderzimmer einmal umgestalten sollten.

Außerdem haben wir eine Ikea-Kommode (nicht Malm, aber irgendetwas Ähnliches) mit der Bordüre "Lille Hus" in Koralle gepimpt, die uns an unser zweites Zuhause in Stockholm erinnert.




Übrigens: Bei Ikea gibt es auch allerhand gutes Zubehör für die Kinderküche. Am wichtigsten sind erst einmal die Töpfe, die zur Freude der Kinder auch noch magnetisch sind. Wir haben noch ein paar kleinere von Tchibo druntergemischt. Der Rest - Topflappen, Schneebesen, Teigroller und -rad, Mörser sowie Kochlöffel - stammen von den Münchner Hinterhof-Flohmärkten. Am 6. Mai geht's damit wieder los - im Schlachthof- und Dreimühlenviertel.

Und: Überlegt ihr noch, oder klebt ihr schon? 

Donnerstag, 13. April 2017


Ostern beim Schwabinger Verlag arsEdition



Regen bringt Segen! Wir verstecken für unsere Kinder bunte Eier, Schokolade, Kreisel, Yoyos und Bücher im Garten. Hier unsere Top 3 vom Verlag arsEdition für die ganz Kleinen:




Unser absoluter Favorit! Paula ist glücklich und auch ein bisschen stolz. Sie hat gerade ihr allererstes Ei gelegt. Schnell will sie zum Fest der Eier, um es dort allen zu zeigen, auch der Königin der Hühner. Denn die wählt jedes Jahr das schönste Exemplar aus. Eine lustige Geschichte, die uns erzählt, warum es zu Ostern so viele bunte Eier gibt. Ab 3 Jahren.




Im Osterhasendorf herrscht helle Aufregung. Das Osterfest steht vor der Tür, und es gibt noch viel zu tun. Eier müssen beschafft, Osterkörbe gepackt und Verstecke ausgekundschaftet werden. Und am Osterabend feiern Hasen und Hühner gemeinsam ein rauschendes Fest. Ab 2 Jahren.





Oh, oh: Der Osterhase hat jede Menge Eier bestellt - und der Korb ist noch leer. Da muss sich das Oberhuhn Hildegard alle möglichen Tricks einfallen lassen, um 13 verrückte Hühner zum Eierlegen zu bringen. Ab 4 Jahren.




Frohe Ostern!




Wir verlosen diesmal ein Buch nach Wahl und diesen Stempel von arsEdition für Osterkekse.


Was müsst ihr tun, um zu gewinnen. Likt uns auf Facebook, gerne auch auf Instagram, und mailt uns eine Nachricht mit eurem Geheimtipp für München. Und schreibt bitte euren Namen und eure Adresse dazu. Einsendeschluss ist der 15. April 2017. Im Stadtgebiet München bringen wir Buch und Stempel noch am gleichen Tag bei euch vorbei. Viel Glück!


* Teilnahmeberechtigt sind Personen ab Vollendung des 18. Lebensjahres mit Wohnsitz in Deutschland. Preise werden nicht bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Dienstag, 7. März 2017


Es gibt einen Tiger, der kann fliegen!




Bisher kannten wir diesen Tiger nur aus dem Urlaub. Im hohen Norden ist er anzutreffen, ebenso im Süden. In Stockholm und Rom haben wir ihn entdeckt. 
Dabei kommt er eigentlich aus Kopenhagen. Und nun ist der Flying Tiger auch in München sesshaft geworden - und zwar in der Leopolstraße 25 in Schwabing. 


Wir lieben den Spiele-Kram, die niedlichen Deko-Artikel und Büro-Utensilien – Grusch und KrimsKrams mit oft überraschendem Clou oder lieblichem Anreiz!


Wer den Laden noch nicht kennt, sollte jetzt vorbeischaun. Die Jahreszeit bietet sich geradezu an für einen Besuch im Flying Tiger. Denn zu Ostern gibt's ...

... Plüsch-Schäfchen namens "WollLust", 
Osterhasen-Papiergirlanden, Garten-Utensilien in trendigen Pastelltönen, dazu ein Rasen-Notizbuch, Wuschel-Kücken, Papierfächer, Regenponchos mit Punkten für die Kids, eine Hängematte zum Faulenzen, "Gack Gack!"-Ostereier, Etageren, Döschen in alllllen Größen, eine Riesen-Seifenblasen-Maschine und noch so viel mehr…

Donnerstag, 2. März 2017



Diese Münchner Limo killt Kater und Katarrh 


Puh, wir sind irgendwie erledigt! Haben wir zu heftig Fasching gefeiert, zu wenig geschlafen, zu viel Bakterien aus Kita und Kindergarten aufgeschnappt? Von allem ebs vermutlich...

Geht's euch auch so? Wir können unseren Katarrh und den Brummschädel auf jeden Fall nimmer sehen - ebenso wenig den Inhaliertopf, das Nasenspray und Thymian-, Fenchel- oder Salbeitee. Pfuideife!

Da haben was viel Besseres entdeckt. "Konterbrause" ist eine Münchner Erfindung, die herrlich schmeckt. Nach Sommer und Brausetütchen aus der Kindheit. Gleichzeitig bringt uns diese Limo wieder auf die Beine. Denn sie enthält die Vitamine B und C.

Und Calamansi. Bitte was? Die kleine grüne Powerfrucht aus Asien hat einen sauren, aber hoch aromatischen Geschmack und soll gegen zig Wehwehchen helfen. Wir glauben dran und fühlen uns gleich ein bisserl besser.

Nach viel Tüftelei um den richtigen Mix kamen auch noch allerhand Elektrolyte in die "Konterbrause". Sie füllen die Tanks von uns in Null Komma nix wieder auf. Und bald könnt ihr uns zusehen, wenn wir den Weltrekord im Salto-Springen brechen.

Erfunden haben die "Konterbrause" übrigens Medizinstudent Nico und seine kluge große Schwester Judith. Auch die zwei begeisterten Nachtschwärmer haben sich in München unzählige Nächte um die Ohren geschlagen, getrunken und getanzt. Und weil sie am Tag danach nicht länger mit einem dicken Kopf in die Arbeit wollten, musste eine Lösung her. Die gibt's jetzt für uns alle in diversen Läden und hier online. Bye-bye, Brummschädel...



Donnerstag, 23. Februar 2017




Haben wir's schon erwähnt... wir stehen auf Hygge! Das skandinavische Lebensgefühl versüßt uns die Zeit, weil hyggelig einfach kuschelig ist. Es sorgt für Wohlfühl-Atmosphäre, ein wunderbares Miteinander und absolute Geborgenheit - kurz: Hygge macht einfach glücklich!

Das sagen zumindest die Dänen. Und die zählen immerhin jedes Jahr wieder zu den glücklichsten Menschen auf der ganzen Welt. Im World Happiness Report 2016 der UN landeten sie auf Platz 1.

Alles nur Blabla? Nein, wirklich nicht. So heißt zwar ein schnuckeliger neue Hotspot in der Au. Das Café Blá in der Lilienstraße 34 in der Au bestätigt aber, warum wir die Skandinavier so lieben.


In dem kleinen isländischen Café gibt es Kaffeesorten namens "Elfengeheimnis", Skyr-Kuchen
 und ganz viele blaue Farbe: an den Wänden, auf den Tafeln, sogar die Kaffeemaschine ist blau. "Die Farbe beruhigt und vermittelt Gelassenheit", sagt Café-Besitzerin Stephanie Bjarnason. Aha, daher also der Name. 

Ansonsten ist es einfach nur schön heimelig im Café Blá. Es gibt hausgemachte Zimtrollen, Waffeln - wahlweise mit Früchten oder Lachs - und den hauseigenen Kaffee aus der Rösterei "Vits". Er heißt "Álfrún", als "Elfengeheimnis", und schmeckt nach Zitrusfrüchten und ein bisschen Schokolade. 



Wer jetzt immer noch nicht genug hat, kann sich die handgemachte isländische Schokolade namens Omnon oder selbstkreierten Zitrusfrüchte-Honig mit nach Hause nehmen. Dann wird's da auch besonders hyggelig!



Freitag, 17. Februar 2017


Pfui, Pieselwetter!

Da schicken wir euch sonnige Grüße fürs Wochenende
und dazu ein paar Büchertipps frisch aus der Schwabinger Friedrichstraße.


Der Verlag arsEdition hat für Kinder ab 18 Monaten diese Bücher entwickelt, die auf ganz besonderen Register-Klappen Antworten geben. Nämlich auf die Frage "Wo wohnst du, kleines Küken?" und "Das ist die Mama von ...". Spannend für kleine Kinderfinger, charmant umgesetzt auch für uns Erwachsene. Wie witzig, dass die Autorin Heike Vogel heißt. Da passt alles!

Für Kinder ab vier Jahren (geht aber deutlich länger!) möchten wir euch unbedingt das Buch "Oma isst Zement" von Daniel Kratzke ans Herz legen. Zwischen den Buchdeckeln steckt eine humorvolle, einfühlsame Geschichte zum Thema "Demenz". Denn auch die beste Oma kann diese Krankheit im Kopf erwischen. Dann weiß sie zwar noch, was sie vor langer Zeit mit Opa erlebt hat, aber nicht, was es im Altersheim zum Mittagsessen gab. Ein unbefangener Umgang mit einem ernsten Thema, das wir unseren Kleinen ruhig zumuten dürfen. Denn ihr Kopf arbeitet oft intensiver und logischer als unserer...

Donnerstag, 2. Februar 2017



"Zoe und der Lebensbaum" von Johanna Lehmann

Vor einem guten halben Jahr lagen wir gemeinsam in Gras und Matsch des Englischen Gartens und schwitzten uns einen im Mama-Bootcamp. Unsere Kinder waren glücklich und beschäftigten sich mit Bienen, dem Spielzeug der anderen und nur wenig mit uns. Wir nutzten den wertvollen Timeslot und sprachen - tatsächlich! - über uns und unsere Pläne.


Am meisten hatte Johanna Lehmann zu erzählen. Darüber, dass sie und ihre kleine Zoe mit dem Papa nach Singapur gehen würden. Wie schade, fanden wir. Wo sie doch gerade erst aus San Francisco nach München zurückgekehrt waren. Herrlich entspannte Globetrotter. Und Johanna überlegte, ob sie in Singapur ein Bootcamp starten wolle. "Aber erst einmal das Buch", sagte sie. In ihrem eigenen Verlag "United Letters". Und wir staunten.


Jetzt ist Johannas Buch erschienen. "Zoe und der Lebensbaum" heißt es, hat ein blondes Mädchen auf dem Cover - wie gemacht für ihre kleine Zoe. Nun sind da aber auch noch all die anderen Kinder wie Carla, Leo oder Mia. Für sie steht da dann "Carla und der Lebensbaum", "Leo und der Lebensbaum" und "Mia und der Lebensbaum" auf dem Cover, das entsprechend ein Mädchen oder einen Buben mit dunklen Haaren zeigt. Die Texte sind Deutsch oder Englisch. Denn das Buch ist individualisierbar und dadurch etwas ganz Besonderes - genau so wie seine kleinen Hauptdarsteller.

Die Geschichte selbst ist wunderbar und inspirierend. Der Bär Naby erklärt den Kindern einen Wald, in dem sie ihren eigenen, persönlich geschmückten Baum haben. Er zeigt den Kleinen die Welt zu ihren Füßen und hält ihnen so ihre Einzigartigkeit von Augen. Sein Credo: Geht euren eigenen Weg, und gebt niemals auf!



Wir lieben Johanna für dieses tiefsinnige Buch mit persönlichem Touch
und empfehlen es euch von Herzen weiter!