Dienstag, 7. März 2017


Es gibt einen Tiger, der kann fliegen!




Bisher kannten wir diesen Tiger nur aus dem Urlaub. Im hohen Norden ist er anzutreffen, ebenso im Süden. In Stockholm und Rom haben wir ihn entdeckt. 
Dabei kommt er eigentlich aus Kopenhagen. Und nun ist der Flying Tiger auch in München sesshaft geworden - und zwar in der Leopolstraße 25 in Schwabing. 


Wir lieben den Spiele-Kram, die niedlichen Deko-Artikel und Büro-Utensilien – Grusch und KrimsKrams mit oft überraschendem Clou oder lieblichem Anreiz!


Wer den Laden noch nicht kennt, sollte jetzt vorbeischaun. Die Jahreszeit bietet sich geradezu an für einen Besuch im Flying Tiger. Denn zu Ostern gibt's ...

... Plüsch-Schäfchen namens "WollLust", 
Osterhasen-Papiergirlanden, Garten-Utensilien in trendigen Pastelltönen, dazu ein Rasen-Notizbuch, Wuschel-Kücken, Papierfächer, Regenponchos mit Punkten für die Kids, eine Hängematte zum Faulenzen, "Gack Gack!"-Ostereier, Etageren, Döschen in alllllen Größen, eine Riesen-Seifenblasen-Maschine und noch so viel mehr…

Donnerstag, 2. März 2017



Diese Münchner Limo killt Kater und Katarrh 


Puh, wir sind irgendwie erledigt! Haben wir zu heftig Fasching gefeiert, zu wenig geschlafen, zu viel Bakterien aus Kita und Kindergarten aufgeschnappt? Von allem ebs vermutlich...

Geht's euch auch so? Wir können unseren Katarrh und den Brummschädel auf jeden Fall nimmer sehen - ebenso wenig den Inhaliertopf, das Nasenspray und Thymian-, Fenchel- oder Salbeitee. Pfuideife!

Da haben was viel Besseres entdeckt. "Konterbrause" ist eine Münchner Erfindung, die herrlich schmeckt. Nach Sommer und Brausetütchen aus der Kindheit. Gleichzeitig bringt uns diese Limo wieder auf die Beine. Denn sie enthält die Vitamine B und C.

Und Calamansi. Bitte was? Die kleine grüne Powerfrucht aus Asien hat einen sauren, aber hoch aromatischen Geschmack und soll gegen zig Wehwehchen helfen. Wir glauben dran und fühlen uns gleich ein bisserl besser.

Nach viel Tüftelei um den richtigen Mix kamen auch noch allerhand Elektrolyte in die "Konterbrause". Sie füllen die Tanks von uns in Null Komma nix wieder auf. Und bald könnt ihr uns zusehen, wenn wir den Weltrekord im Salto-Springen brechen.

Erfunden haben die "Konterbrause" übrigens Medizinstudent Nico und seine kluge große Schwester Judith. Auch die zwei begeisterten Nachtschwärmer haben sich in München unzählige Nächte um die Ohren geschlagen, getrunken und getanzt. Und weil sie am Tag danach nicht länger mit einem dicken Kopf in die Arbeit wollten, musste eine Lösung her. Die gibt's jetzt für uns alle in diversen Läden und hier online. Bye-bye, Brummschädel...



Donnerstag, 23. Februar 2017




Haben wir's schon erwähnt... wir stehen auf Hygge! Das skandinavische Lebensgefühl versüßt uns die Zeit, weil hyggelig einfach kuschelig ist. Es sorgt für Wohlfühl-Atmosphäre, ein wunderbares Miteinander und absolute Geborgenheit - kurz: Hygge macht einfach glücklich!

Das sagen zumindest die Dänen. Und die zählen immerhin jedes Jahr wieder zu den glücklichsten Menschen auf der ganzen Welt. Im World Happiness Report 2016 der UN landeten sie auf Platz 1.

Alles nur Blabla? Nein, wirklich nicht. So heißt zwar ein schnuckeliger neue Hotspot in der Au. Das Café Blá in der Lilienstraße 34 in der Au bestätigt aber, warum wir die Skandinavier so lieben.


In dem kleinen isländischen Café gibt es Kaffeesorten namens "Elfengeheimnis", Skyr-Kuchen
 und ganz viele blaue Farbe: an den Wänden, auf den Tafeln, sogar die Kaffeemaschine ist blau. "Die Farbe beruhigt und vermittelt Gelassenheit", sagt Café-Besitzerin Stephanie Bjarnason. Aha, daher also der Name. 

Ansonsten ist es einfach nur schön heimelig im Café Blá. Es gibt hausgemachte Zimtrollen, Waffeln - wahlweise mit Früchten oder Lachs - und den hauseigenen Kaffee aus der Rösterei "Vits". Er heißt "Álfrún", als "Elfengeheimnis", und schmeckt nach Zitrusfrüchten und ein bisschen Schokolade. 



Wer jetzt immer noch nicht genug hat, kann sich die handgemachte isländische Schokolade namens Omnon oder selbstkreierten Zitrusfrüchte-Honig mit nach Hause nehmen. Dann wird's da auch besonders hyggelig!



Freitag, 17. Februar 2017


Pfui, Pieselwetter!

Da schicken wir euch sonnige Grüße fürs Wochenende
und dazu ein paar Büchertipps frisch aus der Schwabinger Friedrichstraße.


Der Verlag arsEdition hat für Kinder ab 18 Monaten diese Bücher entwickelt, die auf ganz besonderen Register-Klappen Antworten geben. Nämlich auf die Frage "Wo wohnst du, kleines Küken?" und "Das ist die Mama von ...". Spannend für kleine Kinderfinger, charmant umgesetzt auch für uns Erwachsene. Wie witzig, dass die Autorin Heike Vogel heißt. Da passt alles!

Für Kinder ab vier Jahren (geht aber deutlich länger!) möchten wir euch unbedingt das Buch "Oma isst Zement" von Daniel Kratzke ans Herz legen. Zwischen den Buchdeckeln steckt eine humorvolle, einfühlsame Geschichte zum Thema "Demenz". Denn auch die beste Oma kann diese Krankheit im Kopf erwischen. Dann weiß sie zwar noch, was sie vor langer Zeit mit Opa erlebt hat, aber nicht, was es im Altersheim zum Mittagsessen gab. Ein unbefangener Umgang mit einem ernsten Thema, das wir unseren Kleinen ruhig zumuten dürfen. Denn ihr Kopf arbeitet oft intensiver und logischer als unserer...

Donnerstag, 2. Februar 2017



"Zoe und der Lebensbaum" von Johanna Lehmann

Vor einem guten halben Jahr lagen wir gemeinsam in Gras und Matsch des Englischen Gartens und schwitzten uns einen im Mama-Bootcamp. Unsere Kinder waren glücklich und beschäftigten sich mit Bienen, dem Spielzeug der anderen und nur wenig mit uns. Wir nutzten den wertvollen Timeslot und sprachen - tatsächlich! - über uns und unsere Pläne.


Am meisten hatte Johanna Lehmann zu erzählen. Darüber, dass sie und ihre kleine Zoe mit dem Papa nach Singapur gehen würden. Wie schade, fanden wir. Wo sie doch gerade erst aus San Francisco nach München zurückgekehrt waren. Herrlich entspannte Globetrotter. Und Johanna überlegte, ob sie in Singapur ein Bootcamp starten wolle. "Aber erst einmal das Buch", sagte sie. In ihrem eigenen Verlag "United Letters". Und wir staunten.


Jetzt ist Johannas Buch erschienen. "Zoe und der Lebensbaum" heißt es, hat ein blondes Mädchen auf dem Cover - wie gemacht für ihre kleine Zoe. Nun sind da aber auch noch all die anderen Kinder wie Carla, Leo oder Mia. Für sie steht da dann "Carla und der Lebensbaum", "Leo und der Lebensbaum" und "Mia und der Lebensbaum" auf dem Cover, das entsprechend ein Mädchen oder einen Buben mit dunklen Haaren zeigt. Die Texte sind Deutsch oder Englisch. Denn das Buch ist individualisierbar und dadurch etwas ganz Besonderes - genau so wie seine kleinen Hauptdarsteller.

Die Geschichte selbst ist wunderbar und inspirierend. Der Bär Naby erklärt den Kindern einen Wald, in dem sie ihren eigenen, persönlich geschmückten Baum haben. Er zeigt den Kleinen die Welt zu ihren Füßen und hält ihnen so ihre Einzigartigkeit von Augen. Sein Credo: Geht euren eigenen Weg, und gebt niemals auf!



Wir lieben Johanna für dieses tiefsinnige Buch mit persönlichem Touch
und empfehlen es euch von Herzen weiter! 


Montag, 16. Januar 2017


München und die DLD

Auf der DLD-Konferenz (Digital Life Design) gleich hinter dem Bayerischen Hof sind wir derzeit mit allerhand Prominenz und künstlicher Intelligenz konfrontiert. Mit Augmented Reality (AR), virtueller Realität (VR) und digitalen Menschen. Grad schee isses!

Da erfahren wir, was wir vom Verhalten der Bienen lernen können (z.B. kreisrundes Wohlfühl-Design und für die Ärzte unter uns: Inspiration für Einweg-Spritzen). Wir bekommen Eindrücke, wie das autonome Auto der Zukunft aussieht (wie eine Hängematte, in der wir chillen, ratschen und Mails checken, bis wir entspannt am Urlaubsort ankommen).

Auguste von Bayern berichtet uns beim Lachs-Wrap, was im geplanten naturkundlichen Museum "Biotopia" im Schloss Nymphenburg geht, der Acne-Chef beim Kaffee, wo er seine Schuhe und seine Fashion-Ideen her hat.



* * * * *

Und in diesem Interview verrät uns ABBA-Gründer Björn Ulvaeus seinen "unglaublichen" Lieblingsort in München, virtuelle und analoge Projekte und warum aus dem kleinen Schweden so viele erfolgreiche Unternehmen kommen.



Verrückt nach München: Willkommen in München, Björn Ulvaeus. Haben Sie einen Lieblingsort in der Stadt?

Björn Ulvaeus: Ich liebe den Viktualienmarkt. Der ist spektakulär und unglaublich. Ich habe noch nie etwas Ähnliches auf der ganzen Welt gesehen. Er ist absolut phantastisch.

VnM: Schweden ist auch wunderschön. Und bringt vor allem auffällig viele erfolgreiche Unternehmen hervor. Sind Ihre Landsleute besonders kreativ und experimentierfreudig?

Björn: Das liegt schon auch an der schwedischen Gesellschaft. Bei uns gibt es weniger Einkommensunterschiede. Die Menschen erlernen den Beruf, den sie wirklich lieben. Und wir hatten keine Weltkriege. Das hat uns sicher einen Vorteil und Sicherheiten verschafft bei Unternehmensgründungen. Gleichzeitig sind wir Schweden von Haus aus Neuem aufgeschlossen, mögen Risiken und haben vielleicht weniger Angst zu scheitern.

VnM: Sie arbeiten aktuell an einem "virtuellen ABBA". Was dürfen uns darunter vorstellen?

Björn: Ich bringe gemeinsam mit dem Unterhaltungsproduzenten Simon Füller, dem Manager der Beckhams oder früher auch der Spice Girls, ein Projekt voran. Es trägt den Arbeitstitel "Virtuelles ABBA". Dafür benutzen wir alle Technologien, die in der Unterhaltungsindustrie enorm up to date sind: virtuelle Realität (VR), digitale Menschen und künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, AI), aber auch Augmented Reality, also die visuelle Darstellung von Zusatzinfos für Bilder oder Videos - wie wenn bei Freistößen im Fußball Entfernungen durch Kreise oder Linien eingeblendet werden. So soll am Ende eine spektakuläre Show entstehen. Sie wird die erste ihrer Art sein.

VnM: Aktuell haben Sie in Ihrer Heimat Stockholm riesigen Erfolg mit einem Live-Event namens "Mamma Mia - the Party". Was ist das?

Björn: Das ist irgendwie das genaue Gegenteil von "Virtuelles ABBA", weil es sehr analog gestaltet ist. Aber auch dieses Projekt begann als Experiment, wie so oft in Schweden. Wir probieren gerne etwas aus. In dem Fall wollten wir Essen, Trinken, Live-Musik, Geschichten, Sänger, Schauspieler und Musiker auf eine ganz neue Art zusammenbringen, um eine echte Feier daraus zu machen. In Stockholm ist es ausverkauft. Als nächstes wollen wir den Live-Event nach London und Köln bringen. Und vielleicht auch bald nach München.

Freitag, 13. Januar 2017








"Der Flamingo ist die neue Ananas", sagt Berna von "Hygge". Könnt ihr euch erinnern? Wir haben bereits über sie und ihren zuckersüßen Online-Shop berichtet. 



Seitdem hat sich einiges getan: Aus dem Online-Shop ist ein gestandenen Geschenke-Laden geworden. Und weil wir so neugierig sind - und wissen wollten, was es mit der Ananas und dem Flamingo auf sich hat - sind wir gleich mal zu Berna in den Laden in die Theresienstraße 51 gestiefelt.





"Die Ananas ist out", erfahren wir hier. "Alle stehen auf Flamingos." Außerdem sind laut Berna Meerjungfrauen und Einhörner voll im Trend. Uns fällt auf: Da könnte was dran sein. Denn wenn man mit offenen Augen durch München geht, kommt man um die bunt-glitzernden Geschöpfe fast nicht mehr herum.


Auch in Bernas Laden sind sie vertreten. Außerdem können wir Münchner im "Hygge"-Laden die schönsten Wohnaccessoires einschlägiger Kult-Marken wie ban.do, House Doctor oder Meri Meri endlich direkt in Augenschein nehmen.



"Eineinhalb Jahre hab ich nach einem Geschäft gesucht", sagt Berna. Doch in München seien die Mieten hoch und die Ablösen horrend. Umso schöner, dass es jetzt in Schwabing geklappt hat.

Gemütlich ist es übrigens außerdem in Bernas kleinem Laden. Kein Wunder. "Hygge" eben!